HÄUFIG GESTELLTE FRAGEN...


WAS IST SO GESUND AN HONIG?
Honig beinhaltet etwa 180 natürliche Inhaltsstoffe, die sich in ihrer Wirkung gegenseitig ergänzen. Dazu gehören beispielsweise Aminosäuren, Enzyme, Vitamine und Mineralien, Säuren, Inhibine, Spurenelemente und vieles mehr. Außerdem wirkt jeder Honig so, wie die Pflanze, von der er stammt. Die Pflanzeninhaltsstoffe im Honig sind anteilmäßig sogar höher als in getrockneten Pflanzenteilen für Tees. Zum Beispiel enthält Blütenhonig den Stoff Acetylcholin, der regulierend auf die Herz- und Kreislauftätigkeit wirkt. Lavendelhonig wirkt beruhigend und unter anderem auch vorteilhaft für die Atemwege. Wird der Honig aber zum Süßen von Tee oder Milch verwendet, dürfen diese nicht zu heiß sein, denn ab einer Temperatur von 40 Grad verliert der Honig seine gesunde Wirkung. Wichtig: Honig ist wie Rohkost zu behandeln und darf Kindern unter einem Jahr nicht verabreicht werden.


WELCHEN EINFLUSS HAT DIE UMGEBUNG AUF DIE QUALITÄT DES HONIGS?
Feinstaub konnte bisher zwar nicht in Honig aus urbanen Gegenden nachgewiesen werden, dennoch ist es kaum vorstellbar, dass sich Bienen zwischen Beton, Asphalt und Verkehrslärm genauso wohlfühlen, wie in der gesunden Natur. Unberührte Wiesen und üppige Felder sind ein wahres Paradies für Bienen, solange diese frei von Pflanzenschutzmitteln sind. Die geografische Herkunft hat zudem Einfluss auf die Honigsorte, denn Bienen bleiben einer Pflanzenart treu. Sie besuchen während ihrer Ausflüge nur Blüten der gleichen Art, bis diese verblüht sind. Erst dann suchen sie sich eine andere Trachtpflanze – abhängig davon, was die Umgebung zu bieten hat. Honige aus urbaner Umwelt können meistens keiner Sorte eindeutig zugewiesen werden, weil die Umgebung kein ausreichendes Angebot einer bestimmten Pflanzenart bietet. Eine bestimmte Wirkung ist so nur schwer zuzuordnen.

Die gesunde Natur ist also nicht nur gut für die Qualität des Honigs, sondern auch für das Wohlbefinden der Bienen.


WAS SAGT DIE FARBE DES HONIGS ÜBER SEINEN GESCHMACK AUS?
Die Farben und Farbnuancen vermitteln einen ersten Eindruck über den Honig. Die Farbskala ist sehr groß – von beinahe weiß über gelb, braun bis hin zu fast schwarz sind zahlreiche Farbschattierungen möglich. Diese werden durch die Pflanzenfarbstoffe wie zum Beispiel Flavone, Anthocyane oder Carotinoide erzeugt. Bestimmte Farben sind für einzelne Honigsorten charakteristisch. Die Farbe des Honigs vermittelt also einen ersten Eindruck über ihn und ist damit ein wichtiges Kriterium für dessen Beurteilung.


MEIN HONIG KRISTALLISIERT UND WIRD FEST – WORAN LIEGT DAS?
Wenn Honig nach einer gewissen Zeit kristallisiert und fest wird, ist dies ein Qualitätsmerkmal, denn naturbelassener Honig weist diese Eigenschaften immer auf. Honige mit einem hohen Traubenzuckeranteil sind sogar fast nie flüssig. Belibt ein Honig doch über Jahre flüssig, wurde er in den meisten Fällen stark erhitzt oder ihm wurden die Pollen entzogen – beides ist schlecht für die Qualität. Anders ist dies beispielsweise bei Wald- und Tannenhonigen sowie bei Akazienhonigen. Bei ihnen ist der Fruchtzuckeranteil hoch. Er kristallisiert und härtet deshalb lange Zeit nicht aus, außer er wird bei kühlen Temperaturen gelagert. Falls der Honig aber nicht fest sein soll: Kristallisierter Honig wird in einem Wasserbad bei ca. 35 Grad wieder flüssig, ohne dass die Inhaltsstoffe Schaden nehmen.


WIE LANGE IST HONIG HALTBAR UND WIE LAGERE ICH IHN AM BESTEN?
Durch seinen hohen Anteil an Trauben- und Fruchtzuckern sowie durch andere keimtötende Inhaltsstoffe konserviert Honig hervorragend. Gesetzlich ist vorgeschrieben, Honig mit einem Haltbarkeitsdatum zu versehen. Der Deutsche Imkerbund empfiehlt dafür zwei Jahre. Mit der richtigen Lagerung ist Honig aber über mehrere Jahre haltbar. Dazu muss er dunkel, kühl und trocken gelagert werden. Außerdem sollte das Honigglas immer wieder verschlossen werden, da der Honig Feuchtigkeit aus der Umgebung zieht. Dadurch erhöht sich der Wassergehalt im Honig und er kann zu gären beginnen. Zu beachten ist auch, dass sich über die Jahre hinweg die wertvollen enthaltenen Enzyme abbauen.

Kenner wissen: Honig ist ein Naturprodukt, das für optimalen Genuss so frisch wie möglich gegessen werden muss. Dann kommen sein aromatischer Geschmack und Geruch sowie die gesundheitsfördernden Inhaltsstoffe zur vollen Entfaltung. Daher empfehlen wir, den Honig innerhalb eines Jahres zu verspeisen.


WESHALB IST HONIG AUS DEM SUPERMARKT NICHT SO GUT?
Honig aus dem Einzelhandel stammt zumeist aus verschiedenen EU- oder Nicht-EU-Ländern. Eine genaue Herkunftsbeschreibung ist auf den Honigglas-Etiketten aber fast nie angegeben. Honige aus industrieller Bienenhaltung und aus unterschiedlichen Herkunftsgebieten werden zusammengemischt, damit sie in Geschmack und Farbe immer identisch sind. Viele importierte Honige unterliegen bei der Produktion außerdem keinen hohen Qualitätsstandards. Beispielsweise dürfen in einigen Ländern die Bienen mit Antibiotika behandelt werden, was zu Medikamentenrückständen im Honig führen kann. Handelsüblicher Honig wird zudem in der Regel ultrachocherhitzt, damit er flüssig bleibt und nicht kristallisiert. Der Nachteil daran ist, dass so wichtige und gesunde Inhaltsstoffe zerstört werden. Dies alles wirkt sich nicht nur schlecht auf den Geschmack und Geruch, sondern auch auf die Gesamtqualität des Honigs aus.

 

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