Bienen in Gefahr - Unterschriftenaktion für den Bienenschutz

Der bewusste Honigkauf ist wichtig, denn mit jedem Löffel Honig, isst man auch ein Stück seiner Umwelt. Gerade deshalb sollten Käufer sich sicher sein, dass ihr Honig aus einer intakten und reinen Umgebung kommt. Saubere Luft, eine unberührte Pflanzenwelt und die schonende Pfelge der Bienenvölker garantieren hervorragenden Honig. Deshalb ist es so wichtig, dass Käufer die Herkunft und die Besonderheiten ihres Honigs kennen.

Allerdings gibt es auch Grund zur Sorge. Seit Jahren beobachten Imker einen Rückgang der Bienenpopulation aufgrund einer hohen Sterberate ihrer Bienenvölker. Insbesondere Insektizide stellen eine große Bedrohung für die Bienen dar. Die Chemikalien werden auf Feldern eingesetzt, um Schädlinge zu töten. Leider können sich die Bienen vor diesen Giften nicht schützen. Für die Umwelt bedeutet dies eine Doppelbelastung, denn einerseits wird sie durch die Insektengifte belastet und zum anderen sind Bienen für das Ökosystem unersetzlich. Den Schaden trägt letztendlich der Mensch. Wie schädlich sich die Insektizide tatsächlich auswirken, zeigt dieses Video aus Ungarn:

Für die Nahrungsmittelproduktion hätte es fatale Folgen, wenn es keine Bienen mehr gäbe, denn ohne sie oder adere Bestäuberinsekten müsste der Vorgang der Pflanzenbestäubung von Menschen durchgeführt werden. Gesunde Lebensmittel von den Streuobstwiesen würden im Preis drastisch steigen. Greenpeace beziffert den weltweiten ökonomischen Wert der Bienenbestäubung auf etwa 256 Milliarden Euro - der Bienenschutz zahlt sich also alleine schon in wirtschaftlicher Hinsicht aus.

Mit einer Unterschrift viel bewirken

Nicht jeder hat die Möglichkeit, seinen Honig aus ökologisch geschützter Herkunft zu beziehen. Die Bienen müssen in Ihrer Gesamtheit geschützt werden, denn sie sind für die Umwelt unersetzlich, erzeugen ein gesundes und schmeckendes Nahrungsmittel und sind in ihrer Art liebenswerte Lebewesen. Greenpeace führt eine Unterschriftenaktion für den Bienenschutz durch. Dabei werden an den zuständigen Minister im Bundesministerium für Ernährung und Landwirtschaft folgende Forderungen gestellt:

  • Verbot gefährlicher Agrargifte
  • Dauerhaftes Verbot von sogenannten Bienenkillern
  • Verbot von Pestiziden auf ökologischen Vorrangflächen
  • Einsatz für eine ökologisch nachhaltige Landwirtschaft

Unterstützen Sie Greenpeace bei der Unterschriftenaktion gegen das Bienensterben. So lange diese Maßnahmen nicht umgesetzt werden, sollten Sie auf die Herkunft Ihres Honigs achten.

 
 
 
 

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